Dinarische Alpen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Das Dinarische Gebirge (auch als Dinarische Alpen oder Dinariden bezeichnet) ist ein jungalpidisches Faltengebirge in Südosteuropa auf der Balkanhalbinsel . Das Dinarische Gebirge schließt sich an die Julischen Alpen in Nordostitalien und Slowenien an und verläuft über die Balkanhalbinsel, Süd-Kroatien, Bosnien- Herzegowina Südwest-Serbien und Montenegro bis zum Drin in Nordalbanien. Südlich an die Dinariden anschließend erstrecken sich die Albanische Alpen, sowie die Hochgebirge des Šar-Planina-Pindos-Systems. Die Dinariden teilen sich in die abrupt und steil aufragenden Äußeren Dinariden an der ostadriatischen Küste, sowie die Hochgebirgszüge der Inneren Dinariden, die sich sukzessiv zur pannonischen Niederung abdachen. Die höchsten Gipfel sind der Maja Jezerce im Prokletije in Nordalbanien mit 2.694 m sowie der Bobotov Kuk im Durmitor in Montenegro mit 2.522 m. Benannt sind sie nach dem Gebirgszug Dinara im Mittelabschnitt in Südkroatien und Bosnien. Gliederung des Dinarischen Orogens Die Dinariden bilden das ausgedehnteste und unwegsamste Gebirge der Balkanhalbinsel. Das dinarische Orogen erstreckt sich als keilförmiger, NNW–SSO streichende, meridional zwischen 46°–42° N liegender Block von 700 km Länge und 350 km Breite im westlichen Balkan. Im Norden grenzen die Dinariden an die Ostalpen an und werden in den Albaniden und Helleniden fortgrführt. Die konventionelle Abgrenzung gegen die Alpen wird am Adelsberger Sattel gezogen. Aus geologischer Sicht gehören aber auch noch die Julischen Alpen ins dinarische Orogen, zählen aber aus klassischer Sichtweise zu den Alpen. Strukturgeologisch gehören diese Systeme entweder zu den inneren oder den äußeren Dinariden. Lage und Relief  Im Nordwesten, beim Krainer Schneeberg (Notranjski Snežnik) und Gorski Kotar (Risnjak 1535 m) ist das Gebirge relativ schmal (50 km) und hat Mittelgebirgscharakter. Von Norden nach Südosten gewinnt es an Mächtigkeit der Gebirgszüge, Breite und Höhe. Die Dinariden kulminieren im Durmitor und dem „Scharnier“ der Prokletije (Dinarische Alpen), und erreichen hier ihre größte Höhen- (2694 m; ohne Julische Alpen) und Breitenerstreckung (350 km). Hier sind die Dinariden als ausgeprägte Hochgebirgslandschaft mit zahlreichen Glazialspuren dem alpinen Relieftyp verwandt. Die dem Gebirge vorgelagerte kroatische und montenegrinische Adriaküste ist durch überflutete Flusstäler als Canali- Küste mit den zahlreichen Inseln des Dalmatinischen Archipels ausgebildet, die insbesondere in der Bucht von Kotor durch starke neotektonische Aktivität als erdbebengefährdete Zone ausgewiesen ist. Die küstenparallelen kroatischen Inseln (Krk, Brač, Hvar etc.) sind dabei Teile des Orogens und durch die postpleistozäne Ingression des Mittelmeeres vom Festland getrennt worden. Gebirgszüge und Gebirgsgruppen der Dinariden Das dinarische Gebirgsystem wird strukturell in drei Subsysteme geteilt: die adriatischen Faltengebirgsgürtel der dalmatinischen litoralen Dinariden mit steil aufragenden wasserarmen Küstenkarstgebrigen: Velebit, Biokovo, Orjen, Lovćen und Rumija die zentralen Hochdinariden der westmontenegrinisch-bosnisch-kroatischen Hochkarstzone sowie der bosnisch-westserbischen und nordmontenegrinischen Kalk- und Schieferzone mit: Čvrsnica, Prenj, Bioč und Volujak, Durmitor, Sinjajevina, Bjelašnica und Prokletije den innerbosnischen und serbischen Kalk- und Serpentingebirge der äußeren Dinariden +++ www.canyoncrawler.de - www.outdoordreams.de  +++ © 2000 - 2011 K. Hannappel-Fein/ F. Fein - Alle Rechte vorbehalten!  +++ weiterlesen hier ...